Zeitschriften in die Schulen

„Zeitschriften in die Schulen“

Seit vielen Jahren beteiligt sich das Team 5/6 am Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ und auch in diesem Jahr ist es uns  gelungen, zu den bundesweit ausgewählten 4000 Schulen zu gehören.
Schirmherr der Kampagne ist Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien und Staatsminister bei der Bundeskanzlerin.
Bei diesem Projekt, zu dem die Stiftung Presse-Grosso, die Stiftung Lesen und die deutschen Pressegrossisten gemeinsam mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger aufrufen, haben die Schüler vier Wochen lang die Möglichkeit, aus über dreißig altersgerechten Zeitschriftentiteln ihren persönlichen Lesestoff zu wählen: Tiere, Fußball, Kinder in aller Welt, Mode, Hobby, Pubertät, Stars, Tanzen,…
Die Zeitschriften liegen im Klassenraum aus, in ihnen  kann in den Pausen geschmökert werden, sie können entliehen werden, innerhalb der Planarbeit (SLZ) gibt es Aufgaben, die diese Zeitschriften einbeziehen und sie sind Gegenstand des Deutschunterrichts.

Zeitschriften in die Schule

Zeitschriften in die Schule

Am Ende des Projektzeitraums erhält jeder Schüler sein persönliches Zeitschriftenexemplar, was im Klassensatz bestellt wurde. Nach Absprache im Team handelt es sich dabei um eine Zeitschrift, die breite Interessen abdeckt und sich mit Unterrichtsinhalten verbinden lässt. In diesem Jahr sind es die „GEOlino“ und die „National-geographic-world“. Die Schüler haben darüber hinaus die Möglichkeit eine Zeitschrift ihrer Wahl mit einem Gutschein einen Euro preiswerter im Zeitschriftenhandel zu erwerben.
Wir nehmen an diesem Projekt teil, weil wir darin eine weitere große Chance zur Leseförderung unserer Schüler sehen: Sie lesen mit Spaß, lesen zum Teil überschaubare Texte, werden auf Themen aufmerksam, zu denen sie dann auch weiterlesen könnten, sie tauschen sich über Gelesenes aus, sie lernen sich, in der Angebotsmenge zu orientieren, …

Zeitschriften in die Schule

Zeitschriften in die Schule

Der Kritikpunkt, die Kinder schauen, auch wenn es die Eltern zum Teil nicht wünschen, zum Beispiel in die „BRAVO“, lesen im „Spiegel“ von Verbrechen, ist berechtigt – tritt aber in Anbetracht der vielen Vorteile, die wir sehen, zurück. Wir glauben, dass man das Leben nicht aus der Schule heraushalten kann, nicht vor den Schülern verbergen kann. Sie lernen es sonst auf anderen Wegen kennen – hier jedoch unter unserer Aufsicht, unseren Möglichkeiten zu lenken und zu kommentieren.

Zeitschriften in die Schule

Zeitschriften in die Schule

Ziel ist immer: Schüler müssen problemlos lesen können, müssen sich Texte ohne Scheu vornehmen, müssen verstehen, was sie lesen – über Inhalte, über Qualität, … kann und muss man reden.
Claudia Bartels